Parodontologie

Was ist Parodontitis?

Eine Parodontitis (im Volksmund auch Parodontose genannt) entsteht durch Zahnbelag. Die in diesem Belag enthaltenen Bakterien bilden Stoffe, die zu Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates führen und den Kieferknochen befallen. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu einer Lockerung der Zähne und zu Zahnverlust.

Eine vollständige Beseitigung der verursachenden bakteriellen Plaque, die sich auf den Zahn- und Wurzeloberflächen sowie in den Zahnfleischtaschen befindet, ist die Grundlage jeder Behandlung.

Wir entscheiden je nach Schweregrad der Entzündung über die folgenden Behandlungsschritte und legt fest, ob Sie ergänzend von einer Prophylaxeassistentin oder einer Dentalhygienikerin betreut werden.

Zunächst lernen Sie, wie Sie Zähne und Zahnfleisch perfekt sauber halten können. Harte Ablagerungen und bakterielle Beläge auf der Wurzeloberfläche werden mechanisch in zwei aufeinander folgenden Sitzungen binnen 24 Stunden entfernt. Bei verbleibenden Resttaschen von mehr als 6 mm Tiefe muss operativ nachbehandelt werden.

Manchmal ist es nötig vor der Zahnfleischbehandlung einen Nachweis von Parodontitiskeimen vorzunehmen. Bei positivem Keimnachweis kann der Einsatz von Antibiotika parallel zur Taschenbehandlung notwendig werden.